Proteinshakes und andere Eiweißquellen

Eiweiß ist ja bekannterweise wichtig für das Immunsystem, für den Aufbau von Enzymen und Hormonen, Transport von Sauerstoff und Fetten und natürlich auch für den Zellaufbau. Darunter fallen nicht nur Muskeln, sondern auch Knochen, Haut und Haare. Um genug Eiweiß zu bekommen, können unterschiedliche Quellen genutzt werden: natürliche Lebensmittel und Proteinshakes. 

Zusätzlich zu den Lebensmitteln probiere ich im Moment mit einem Eiweißpulver von ESN meinen Trainingserfolg, meine Regeneration und meinen Stoffwechsel zu unterstützen. In der Regel trinke ich direkt nach dem Aufstehen und idealerweise auch direkt nach dem Training eine Portion.

Proteinpulver von ESN

Proteinpulver von ESN

Ihr fragt euch sicher warum… Proteinshakes helfen den Körper wirklich schnell Eiweiß aufzunehmen. Eiweiß aus Lebensmitteln werden nämlich erst nach dem längeren Verdauungsprozess aufgenommen und dem Körper zur Verfügung gestellt. Beispielsweise bei Fleisch: 2-3 Stunden. Das ist aber zu spät, um deine Muskeln nach einem Training optimal zu versorgen.

Allerdings kann ich verstehen, warum man eine Abneigung gegen Proteinshakes hat: meistens schmecken sie widerlich, eigenartig, unnatürlich/chemisch oder auch zu süß. Dann kann man auch noch zwischen 1.000ten Variationen entscheiden und als Frau bekommt man dann etwas undefinierbares, rosarotes von USA Biotech (absolut nicht empfehlenswert!) in die Hand gedrückt.

Deshalb habe ich mich grundsätzlich damit auseinander gesetzt, welche Eiweißquellen es neben Fleisch, Fisch und Eier gibt und auch in das vegetarische so wie vegane Sortiment geschnuppert:

  • Milchprodukte: Hüttenkäse, Magertopfen, Harzer Käse
  • Alternativen zu Kuhmilch: Kokosmilch, Büffel-Mozzarella, Schaf-/Ziegenkäse
  • Vollkorn, Roggen, Hafer, Dinkel
  • Haferflocken
  • Quinoa, Amaranth, Buchweizen, Weizenkeime,
  • Bohnen: Soja-Bohnen, Kidney-Bohnen, Linsen, Kichererbsen, Erbsen
  • Nüsse: Sesam, Sonnenblumen-, Pinien- und Kürbiskerne – enthalten aber auch viele gesunde Fette! Also Vorsicht mit der Menge!
  • Samen: Chia  und Hanfsamen
  • grünes Gemüse
  • Kartoffeln
  • Spirulina – das ist eine Alge und erhält man als Nahrungsergänzungsmittel
  • Seitan – besteht aus Weizeneiweiß (bei der Beaver Brewing Company hab ich schon einen Burger mit Seitan Laibchen gekostet – mega lecker!)

Von Tofu und Soja halte ich gar nichts, weil es oft als genetisch modifizierter Zusatz in sehr vielen Lebensmitteln enthalten ist und negativ auf den Hormonhaushalt (vor allem bei Frauen) und die Libido einwirkt (da gibt es einen interessanten Beitrag von Naturheilt). Und noch einen aktuellen Bericht gibt es zu Soja und veganer Ernährungsform von Sarah Wiener hier.

Mein Fazit: Eiweiß ist aus natürlichen Lebensmittel vorzuziehen. Allerdings muss ich im Training darauf achten, dass ich meinen Körper rechtzeitig mit genug Eiweiß versorge und meine Ernährung optimiere. Wer sich vegetarisch oder auch vegan ernährt, soll sich sehr gut mit Nährstoffen und dem eigenen Körperbedürfnis auseinandersetzen, um im Alltag als auch im Training best möglich versorgt zu werden. Chemie, überzüchtetes Fleisch oder Schwermetall-belastete Produkte sind genauso schlecht wie qualitativ schlechte Chia Samen oder künstliche Soja-Produkte! Zurück zum Ursprung, genfreie Lebensmittel und am besten das Gemüse, Fleisch und Co. vom Bauern 🙂 – wenn möglich!

by Liz

 

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